Stuttgart/Berlin Strobl sieht nach Unions-Einigung Rückkehr zur Sacharbeit

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Foto: Michael Kappeler/Archiv
Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Foto: Michael Kappeler/Archiv © Foto: Michael Kappeler
Stuttgart/Berlin / DPA 03.07.2018

Nach der Unions-Einigung im Asylstreit geht CDU-Bundesvize Thomas Strobl von einer Rückkehr zur Sacharbeit aus. „Auf dieser Grundlage und auf der Basis, was die Bundeskanzlerin (Angela Merkel) in Brüssel erreicht hat, kann und wird jetzt wieder die Sacharbeit im Mittelpunkt stehen“, sagte Strobl, der auch Vize-Regierungschef und Innenminister im Südwesten ist, am Montagabend.

Kurz zuvor hatten CDU und CSU einen Kompromiss im Asylstreit gefunden. Sie wollen nun Transitzentren für bereits in anderen EU-Ländern registrierte Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze einrichten. Aus diesen Zentren sollen Asylbewerber direkt in die zuständigen Länder zurückgewiesen werden. Als nächstes muss die SPD bewerten, ob sie den Kompromiss mitgehen kann.

Strobl sagte: „Das war ein wichtiger Tag für Deutschland, für Europa und auch für die Unionsparteien.“ Der CDU-Politiker sprach von einem heftigen Ringen. „Aber jetzt ist eine Lösung geschafft.“ Im Kern der Sache sei die Einigkeit zwischen CDU und CSU immer da gewesen. „Wir wollen die Zuwanderung steuern und begrenzen.“ Mit diesem gemeinsamen Ziel hätten die Unionsparteien schon seit 2015 sehr viel erreicht.

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