Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl hat sich in der Diskussion über rasche Grenzöffnungen für ein langsames, schrittweises und vorsichtiges Vorgehen ausgesprochen. „Je mehr sich die Lebensverhältnisse, das Infektionsgeschehen und der Umgang mit der Lage in den Ländern anpassen, umso mehr kann man zu Lockerungen kommen“, sagte Strobl in Berlin nach einer Videoschalte des CDU-Präsidiums am Montag. „Aber ich mahne weiterhin zur Vorsicht. Die Lage verändert sich nur langsam“, betonte er. Das Thema müsse zudem im engen Schulterschluss mit den Nachbarländern angegangen werden.

Stuttgart

„Deutschland steht bei Pandemie-Bekämpfung sehr gut da“

„Deutschland steht im internationalen Vergleich bei der Bekämpfung der Pandemie sehr gut da, und der Grenzschutz ist dafür ein wichtiger Baustein“, unterstrich Strobl. Dazu gehöre die Lockerung des Einkaufsverbots für Berufspendler, welches Baden-Württemberg mit Wirkung vom Montag an beendet habe. Dazu gehöre selbstverständlich auch, dass sich Ehepartner, Lebenspartner, Eltern und Kinder besuchen dürften - und zwar nicht nur am Muttertag, ergänzte Strobl.