In der baden-württembergischen Landesregierung gibt es Unstimmigkeiten über die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geplante Umbenennung beruflicher Abschlüsse. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) lehnen das Vorhaben ab, neue Bezeichnungen im Bereich Fortbildungen einzuführen. Das Wirtschaftsministerium unter Führung von Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hingegen ist für die geplanten Änderungen. Das Abstimmungsverhalten der Regierung im Bundesrat ist noch unklar. Zuerst hatten „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet.

Die erste Fortbildungsstufe soll künftig die Bezeichnung „Geprüfter Berufsspezialist“ bekommen. Bei der zweiten Stufe wird aus dem Meister ein „Bachelor Professional“. Berufe der dritten Fortbildungsstufe sollen künftig als „Master Professional“ bezeichnet werden. Der Meistertitel kann demnach aber weiterhin künftig zusätzlich geführt werden.