Stuttgart Staatsanwälte prüfen NSU-Fall

HGF 19.09.2013
Die Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart prüft, ob aus den Erkenntnissen des NSU-Untersuchungsausschusses "ein Handlungsbedarf für den eigenen Zuständigkeitsbereich abzuleiten ist". Dies erklärte Pressesprecherin Tomke Beddies, doch die E-Mail kam in der Redaktion nicht an.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart prüft, ob aus den Erkenntnissen des NSU-Untersuchungsausschusses "ein Handlungsbedarf für den eigenen Zuständigkeitsbereich abzuleiten ist". Dies erklärte Pressesprecherin Tomke Beddies, doch die E-Mail kam in der Redaktion nicht an. Dadurch war bei unserer Berichterstattung der falsche Eindruck entstanden, die Generalstaatsanwaltschaft antworte nicht auf Anfragen.

Welche Konsequenzen aus der Kritik des Ausschusses gezogen werden, steht nicht fest. Die Prüfung werde "sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen". Der Ausschuss des Bundestages hatte insbesondere kritisiert, dass die Ermittlungen nach einem Anschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn am 25. April 2007 durch Reibereien, späte Antworten und herabsetzendes Verhalten des zuständigen Staatsanwaltes behindert worden seien.

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