Stuttgart SPD-Linke Mattheis kritisiert Wagenknechts Sammlungsbewegung

Hilde Mattheis, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv
Hilde Mattheis, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © Foto: Sebastian Gollnow
Stuttgart / DPA 01.09.2018

Die von Linksfraktonschefin Sahra Wagenknecht gegründete Sammlungsbewegung #aufstehen stößt innerhalb der linken Flügel von SPD und Grünen in Baden-Württemberg auf Kritik. „Eine linke Sammlungsbewegung tut Not, sie braucht aber auch eine klare Machtoption“, sagte die SPD-Parteilinke Hilde Mattheis der Deutschen Presse-Agentur. „Davon sind wir aber weiter entfernt als in der letzten Legislaturperiode.“ Eine linke Gesellschaftsbewegung müsse auf eine breite Basis gestellt werden und sich im Gegensatz zum Modell von Wagenknecht von unten nach oben entwickeln.

Die Landeschefin der Grünen Jugend in Baden-Württemberg, Lena Schwelling, nannte die Bewegung eine Eintagsfliege. Wagenknecht sei nicht die geeignete Symbolfigur für eine linke Bewegung in Deutschland.

Die Bewegung soll frustrierte Bürger anlocken, die sich von den Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Sie soll am 4. September offiziell vorgestellt werden.

Aufstehen.de

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