SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat seine Partei aufgefordert, sich geschlossen hinter die künftige Parteiführung zu scharen. Sechs Kandidatenduos bewerben sich um die SPD-Spitze, von diesem Montag an können die Mitglieder ihr Votum abgeben. Egal, mit wie viel Prozent das Gewinnerteam aus dem Rennen hervorgehe: Die neue Führung verdiene die hundertprozentige Unterstützung der SPD, sagte Klingbeil am Samstag beim Parteitag der Südwest-SPD in Heidenheim. Denn in den vergangenen Jahren sei dies das eigentliche Problem der SPD gewesen: die Art und Weise, wie man miteinander umgegangen sei.

Am Samstag war in München die letzte von 23 Regionalkonferenzen zu Ende gegangen, auf denen sich die Kandidaten vorstellten, die sich um die Nachfolge der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Andrea Nahles bewerben. Das Ergebnis der Mitgliederbefragung soll am 26. Oktober feststehen. Eine Stichwahl danach ist allerdings wahrscheinlich, da es bisher keine eindeutigen Favoriten gibt. Endgültig gewählt wird der neue Vorstand auf einem Parteitag Anfang Dezember in Berlin, die Delegierten sollen sich dabei an das Votum der Parteibasis halten.

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