Karlsruhe Soko "Amalia" noch ohne heiße Spur

DPA 29.02.2016
Ein Familienvater ist in der Karlsruher Innenstadt attackiert und tödlich verletzt worden. Ob auf den 43-Jährigen geschossen wurde oder woran er starb, war am Sonntag noch unklar. Zeugen hatten Schussgeräusche gehört.

Der Mann war in der Nacht zum Samstag schwer verletzt auf einem Gehweg gefunden worden. Er kam in eine Klinik, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag. Der Angreifer flüchtete. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Details zu den Verletzungen des Getöteten nannte die Polizei nicht. Erste Informationen eines Sprechers, dass es sich um eine Schussverletzung handelte, wollten die Beamten am Sonntag nicht bestätigen. Eine Obduktion soll die Todesursache klären.

Die Polizei gründete eine Sonderkommission mit 30 Beamten unter dem Namen "Amalia" - nach der Straße, in der die Tat geschah. Die Soko ermittelt wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Eine Untersuchung am Tatort und auch Hinweise aus der Bevölkerung brachten keine heiße Spur.

Als Passanten den Schwerverletzten entdeckt hatten, beobachteten sie nach Polizeiangaben einen Mann, der davonrannte. Eine Fahndung nach dem Unbekannten blieb erfolglos. Von dem Geflüchteten liege aber eine gute Beschreibung vor, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.