Land am Rand Glen Buchenbach: Schwaben und Schotten streiten sich um Whisky

Um diesen Whisky dreht sich der schottisch-schwäbische Rechtsstreit.
Um diesen Whisky dreht sich der schottisch-schwäbische Rechtsstreit. © Foto: dpa
Hamburg / David Nau 07.02.2019
Darf eine schwäbische Brennerei ihren Whisky mit dem Wort „Glen“ vermarkten? Wir finden: Aber natürlich.

Als allmorgendlicher Humordienstleister haben wir bei „Land am Rand“ einen klaren Auftrag: Für Sie, liebe Leserin und lieber Leser, lassen wir keinen Gag liegen. Wir reißen jeden Witz – und sei der Kalauer auch noch so erwartbar.Bei der Kontrolle der täglichen Agenturmeldungen ist uns ein Thema aufgefallen, das bei uns alle Billigwitz-Alarmglocken schrillen ließ: Vor dem Landgericht Hamburg streiten sich ein schottischer Whisky-Verband und eine kleine Brennerei aus dem schwäbischen Berglen. Auslöser des Rechtsstreits ist das Wörtchen „Glen“ (gälisch: kleines Tal). Die Schwaben nannten ihr Destillat „Glen Buchenbach“, die schottischen Whisky-Brenner witterten illegale Werbung auf Kosten der Kilt-Träger.

Um unseren Auftrag zu erfüllen: Wenn sich Schwaben und Schotten vor Gericht streiten, stellt sich natürlich die Frage – Muss das sein? So ein Rechtsstreit kann schließlich Millionen kosten. Höhöhö. Sie wissen schon, wegen geizig und so.

Doch zurück zu den Fakten. Den treuen Lesern unserer Kolumne ist natürlich bekannt, dass der deutsche Südwesten in so gut wie allen Fällen das „Näbele der Welt“ ist. Daher ergeht im Namen der Land-am-Rand-­Redaktion folgendes Urteil: Das gälische „Glen“ hat seinen Ursprung , wie soll es auch anders sein, in Baden-Württemberg. Schließlich waren die Kelten, bevor sie die britischen Inseln besiedelten, hierzulande heimisch. Nicht umsonst gilt die Heuneburg bei Sigmaringen als älteste keltische Stadt nördlich der Alpen. Nimm das, Schottland!

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