Der Weg ist frei für eine regionale Schulentwicklungsplanung. Das gestern vom Landtag mit der Regierungsmehrheit verabschiedete Gesetz zwingt die Schulträger über ihre Grenzen hinaus zur Kooperation. Die Opposition kritisierte erneut, Grün-Rot zwinge den Kommunen die Gemeinschaftsschule auf. Die CDU bezeichnet das Gesetz als ein Schulschließungsprogramm, die FDP beklagt eine Fokussierung auf die Gemeinschaftsschule. Die SPD hingegen erinnert an die kommunalen Landesverbände, bei denen trotz anfänglicher Kritik Erleichterung herrsche, die Grünen loben die Planungssicherheit. Kultusminister Andreas Stoch warnt die Opposition vor weiterer Skandalisierung: Die regionale Schulentwicklung sei angesichts sinkender Schülerzahlen eine Frage der Verantwortung, damit auch künftige Generationen ein wohnortnahes Bildungsangebot finden.