Über diese Treppenhäuser sollen die Menschen im Brandfall möglichst schnell aus dem geplanten unterirdischen Bahnhof an die Oberfläche kommen können - im Extremfall aus bis zu zwölf Metern Tiefe. Es muss gewährleistet sein, dass Zeit zur Flucht bleibt, bevor giftige Gase sich in dem Tiefbahnhof verteilen.

Trotz der Genehmigung der Treppenhäuser ist das Thema Brandschutz für die Bahn bei dem Milliardenprojekt noch nicht endgültig erledigt. "Wir befinden uns immer noch in guter Abstimmung mit den Fachbehörden", sagte ein Sprecher des Bahnprojektes. Zu offenen Punkten wollte er sich nicht äußern.

Das Brandschutzkonzept der Bahn war 2005 genehmigt worden, wie der Sprecher sagte. Allerdings müsse das Konzept weiterentwickelt werden, je konkreter die allgemeine Bauplanung wird. Seither haben sich unter anderem die geltenden Vorschriften verändert. Ein Gutachter kritisierte das bisherige Konzept als ungenügend. Die Genehmigung der zusätzlichen Treppenhäuser war 2010 von der Bahn beantragt worden. Zu den Kosten sagte der Sprecher zunächst nichts.