An den Teststellen im Land wurden rund 1200 Coronavirus-Infektionen unter Reiserückkehrern entdeckt. Dem Sozialministerium zufolge haben sich mehr als 140 000 Menschen an den Flughäfen Stuttgart, Baden-Baden und Friedrichshafen, am Hauptbahnhof Stuttgart sowie an den Autobahn-Parkplätzen Neuenburg (A5) und Kemmental (A8) Speichelproben entnehmen lassen, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ (Samstag) berichten. Die meisten Infizierten waren demnach auf der Rückreise aus dem Kosovo, aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Spanien oder der Türkei.
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Mittel zukünftig wieder für „besonders gefährdete Personen“

Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) nannte das kostenlose Testangebot während der Sommerferienzeit trotz der geringen Aufdeckungsquote von weniger als einem Prozent „gut und richtig“. Es sei gelungen, „vor allem bei Reiserückkehrern aus Risikoländern positive Befunde frühzeitig zu erkennen“, sagte er den Blättern. Künftig müssten die Mittel aber wieder für besonders gefährdete Personen eingesetzt werden, zum Beispiel in Pflegeheimen.