Vorbereitung Regionalverkehr: Hoffen auf die Briten

Winfried Hermann am Steuer des ersten FLIRT-Zugs.
Winfried Hermann am Steuer des ersten FLIRT-Zugs. © Foto: Michel Koczy / Go Ahead
Stuttgart / Fabian Ziehe 10.09.2018

Mit den fetten Beats von „I like to move it“ fuhr am Mittwoch in Velten bei Berlin der erste FLIRT-Zug in die Werkhalle des Bahn-Bauers Stadler ein. Auch Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) war unter den rund hundert Ehrengästen, die den ersten sechsteiligen Niederflur-Triebzug feierten, den Go-Ahead in Baden-Württemberg auf die Schiene bringen will.

Optimismus strahlten sogar Vertreter des Fahrgastverbandes Pro-Bahn aus. „Wir freuen uns auf die Neuen Züge auf der Rems - und Filstalbahn“, sagte Landesvorstands-Mitglied Andreas Kegreiß. Allerdings sollte bei Details noch nachjustiert werden. So seien etwa die Sitze zu steil und der Bereich für Fahrräder fast schon zu üppig.

Bis Juni 2019 sollen rund 30, bis Dezember 66 der vollklimatisierten Züge im Einsatz sein. Stadler habe zugesagt, dass die Züge bis dahin alle ausgeliefert sind, sagte Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Deutschland. Nicht ganz kalkulierbar sei die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt. Gewartet werden die Züge in Essingen bei Aalen. In der dortigen Leitstelle sollen 40 bis 50 Arbeitsplätze entstehen.

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