Seebach Projekt zum Schutz der Kreuzotter

Seebach / EPD 22.03.2016
Mit einem einjährigen Pilotprojekt startet der Nationalpark Schwarzwald ein Monitoring-Programm zum Erhalt der Kreuzotter. Damit sollen neue Erkenntnisse über die stark gefährdete Schlangenart gewonnen werden, wie die Nationalparkverwaltung am Montag in Seebach mitteilte.

Das Projekt wird in Kooperation mit regionalen Reptilienexperten und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz durchgeführt. Die Kreuzotter wird auf der Roten Liste der Amphibien und Reptilien Deutschlands als stark gefährdet eingestuft.

Lebensraumverlust, Landschaftszerschneidung und direkte menschliche Verfolgung hätten dem Bestand der Kreuzotter stark zugesetzt. Die seltene Schlangenart aber sei im Schwarzwald beheimatet und damit ein wichtiges Mitglied des Ökosystems in dem Schutzgebiet. Ziel des Projektes ist es, Trends über die Bestandsentwicklung, die Lebensraumanforderungen und die Gefährdungen der Kreuzotter zu erkennen. Das auf ausgewählte Gebiete begrenzte Programm ist auf ein Jahr ausgelegt, soll bei Erfolg aber verlängert werden.

Die Kreuzotter gehört zu den Vipern und ist am dunklen Zickzackband, dem länglich dreieckigen Kopf und den senkrechten Pupillen zu erkennen. Sie wird zwischen 60 und 80 Zentimeter lang.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel