"Wir haben noch kein endgültiges Ergebnis, aber die Techniker gehen davon aus, dass dies zu der getöteten 21-Jährigen gehört", sagte Polizeisprecher Thomas Geiger. Der Tatverdacht gegen den 29-Jährigen habe sich erhärtet.

Seit dem Morgen hatten 30 Polizisten nach weiteren Spuren auf dem Friedhof gesucht. Die Ermittler suchten unter anderem nach dem Handy der 21-Jährigen. Gefunden wurde aber nichts.

Der Verdächtige war am Donnerstag keine 24 Stunden nach der Bluttat festgenommen worden und sitzt seither wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. "Seine Aussagen und unsere Ermittlungsergebnisse haben sich nicht gedeckt, deshalb wurde er verdächtig", sagte Geiger.

Bisher geht die Polizei davon aus, dass der Fundort auch der Tatort ist. Die Hintergründe des Verbrechens und ein mögliches Motiv sind nach wie vor unklar. Polizisten suchten gestern potenzielle Fluchtwege des Täters ab. "Bisher haben wir nur einen Stofffetzen gefunden, der aber nicht mit der Tat in Verbindung stehen muss", sagte Geiger.

Die Leiche der 21 Jahre alten Frau war am vergangenen Donnerstag zwischen Gräbern entdeckt worden. Beamte hatten Handtasche, Hausschlüssel, Geldbeutel und Ausweis der Toten gefunden.