Land am Rand Polizeiruf Südwest: Straffällige Tiere halten Beamte in Atem

Immer noch auf der Flucht: Ein Känguru aus Kenzingen wird steckbrieflich gesucht (Abb. ähnlich).
Immer noch auf der Flucht: Ein Känguru aus Kenzingen wird steckbrieflich gesucht (Abb. ähnlich). © Foto: Uli Deck/dpa
Ulm / Nadine Vogt 17.07.2018
Gleich drei Fälle haben Polizisten im Südwesten in Atem gehalten. Gemeinsam ist ihnen eines: Kein Geständnis der Täter.

Tierisch viel zu tun hatten die Polizeibeamten im Kreis Freudenstadt, Böblingen und Emmendingen. Drei Einsätze riefen die Gesetzeshüter auf den Plan, bei denen die Täter alle eines eint: Ein Geständnis ist von ihnen nicht zu erwarten.

Versuchte Täuschung:

Bewegungslos, Zunge ausgestreckt: So hat eine Frau auf einer Weide in Loßburg eine Kuh liegen sehen – und für tot gehalten. Sie rief die Polizei, die schnell vor Ort war. Und just, als sich Freund und Helfer näherten, stand sie auf und fing an zu fressen. „Polizei weckt totgeglaubte Kuh“ heißt es in der Pressemitteilung. Und weiter: das Tier „habe wohl nur geschlafen“. Oder ist’s doch auferstanden?

Hausfriedensbruch

Unbekannte Geräusche, ein merkwürdiges Kratzen: Weil Nachbarn Einbrecher im Haus gegenüber vermuteten, wählten sie die 110. Eine „stachelige Überraschung“ erwartete die Beamten in Waldenbuch. Den Hausfriedensbruch hatten zwei Igel begangen, die in einen Schacht gefallen waren. Von der Polizei wurden sie aus ihrer misslichen Lage befreit.

Ausbruch vor vier Wochen, seitdem fahnenflüchtig: Die Schwarzwälder Polizei konnte in der Causa Känguru aus Kenzingen noch keinen Fahndungserfolg vermelden. Immer mal wieder wurde das Wallaby-Männchen gesichtet, doch festsetzen konnte es bislang noch niemand.

Kuh, Igel, Känguru wir sind gespannt, welches Tier als nächstes straffällig wird.

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