Freiburg Polizei warnt vor Wurfattacken auf Autos

Zwei Polizisten in Polizeiuniform sind zu sehen. Foto: Friso Gentsch/ Archiv
Zwei Polizisten in Polizeiuniform sind zu sehen. Foto: Friso Gentsch/ Archiv
Freiburg / dpa 04.10.2016

Es könne, auch durch Ausweichmanöver, zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten kommen. Ermittelt werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dies gelte unabhängig davon, was geworfen werde.

Jugendliche hatten am Montag in Freiburg mit Wasser vollgesogene Lebensmittel von einer Brücke auf mehrere Autos geworfen. Eine Fahrerin musste ausweichen und ihren Wagen von der Straße steuern. Verletzt wurde niemand, die Polizei hat keine Spur von den Tätern.

In Balingen (Zollernalbkreis) hatte am Montag eine unbekannte Gruppe Jugendlicher zahlreiche Gegenstände auf eine Bundesstraße geworfen. Zu einem Unfall kam es nicht.

Ende September hatte ein 36-Jähriger auf der A7 bei Heidenheim einen Stein vor das Auto einer Familie geworfen. Der Wagen kam von der Straße ab, Vater und Kinder wurden schwer verletzt, die Mutter lebensgefährlich. Der Verdächtige wurde wenig später festgenommen.

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