Die Spurensuche vor Ort sei abgeschlossen, es habe sich aber keine heiße Spur ergeben, erklärte gestern eine Polizeisprecherin. Aktuell würden Zeugen vernommen sowie Zirkusmitarbeiter und Anwohner befragt.

Die Polizei hatte am Montag eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Untersucht wird, ob die 34 Jahre alte Elefantenkuh "Baby" durch Schlampigkeit entkommen konnte oder absichtlich freigelassen wurde. Der Zirkusbetreiber hatte den Verdacht geäußert, dass Tierschützer hinter der Freilassung stecken könnten. Die Tierschützer hatten dem Betreiber die Schuld daran gegeben, dass der Elefant entkommen konnte. Inzwischen ist das Tier in einem Safaripark untergebracht.

Der tödliche Unfall schade der ganzen Zirkusbranche, sagte ein Sprecher der European Circus Association. Schon jetzt sei das Geschäft für die Wanderzirkusse nicht einfach. Was in Buchen passiert sei, sei sehr tragisch. Wo Menschen und Tiere zusammenträfen, seien Unfälle aber leider nicht immer auszuschließen. Elefanten könnten aber im Zirkus gehalten und vorgeführt werden, solange alle Vorschriften eingehalten würden, sagt die Zirkus-Vereinigung.