Stuttgart/Berlin Parteien im Südwesten vor schwieriger Bündnissuche

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen, r) spricht am 14.03.2016 im Haus der Abgeordneten in Stuttgart (Baden-Württemberg) zu den Journalisten. Links die Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand und Thekla Walker. Foto: Patrick Seeger/dpa (Aufnahme mit Shift-Objektiv) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen, r) spricht am 14.03.2016 im Haus der Abgeordneten in Stuttgart (Baden-Württemberg) zu den Journalisten. Links die Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand und Thekla Walker. Foto: Patrick Seeger/dpa (Aufnahme mit Shift-Objektiv) +++(c) dpa - Bildfunk+++ © Foto: Patrick Seeger (dpa)
Stuttgart/Berlin / dpa 14.03.2016

Ziel sei eine stabile Regierung, daher wolle die CDU mit allen Parteien außer der rechtskonservativen AfD über Bündnisoptionen sprechen. Das Ergebnis für die Christsozialen bei der Landtagswahl am Sonntag bezeichnete Strobl, der auch CDU-Bundesvize ist, als sehr bitter.

Ob er sich seine Partei als Juniorpartner in einer Koalition mit den Grünen unter einem Regierungschef Winfried Kretschmann vorstellen kann, wollte Strobl nicht klar beantworten. "Es geht jetzt nicht um Personen, sondern es geht darum, dass wir für Baden-Württemberg eine stabile und eine vernünftige Regierung bilden, das steht ganz im Vordergrund. Persönliche Interessen haben zurückzustehen."

Stärkste Partei bei den Landtagswahlen im Südwesten wurden die Grünen (30,3 Prozent). Die CDU ließ massiv Federn (27 Prozent) und ist erstmals in der Geschichte des Landes nicht stärkste Kraft.