Ohne Herkunftsangabe hat der Titel nur geringen Wert für die Vermarktung

SWP 19.10.2012

Der Werbewert von Produktköniginnen ist dann groß, wenn sie mit geografischen Herkunftsangaben wie "Tettnanger Hopfenkönigin" verbunden sind, erklärt Alexander Wirsig, Geschäftsführer der Marketing- und Absatzfördergesellschaft für Agrar- und Forstprodukte (MBW). Er sieht "ein hohes Potenzial zur positiven Aufladung". Durch die hohe Medienpräsenz erhöhten sich in der Regel sowohl das Ansehen als auch die Bekanntheit des Erzeugnisses. Für allgemeine Gattungsbezeichnungen wie etwa "Wein" oder "Brezel" eigne sich dieses Konzept dagegen nicht.

Positiven Imagetransfer für das Produkt sieht der Fachmann gewährleistet, wenn sich die charmanten Krönchenträgerinnen mit gleichen Aufträgen nicht gegenseitig behindern oder Konkurrenz machen. "Solange eine geografische Herkunftsangabe oder ein Markenname nicht mehrere Produktbotschafterinnen hat, ist eine Ausweitung in anderen Bereichen unschädlich", meint Wirsig.

Zeitgemäß seien die Markenmonarchinnen durchaus: "Der intensive Einsatz von Produktbotschafterinnen durch Verbände und Unternehmen zeigt, dass dieses Marketinginstrument nichts an Aktualität verloren hat." hgf

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