Stuttgart Oberbürgermeister fürchtet Imageverlust bei VfB-Abstieg

dpa 03.05.2016

Auch Stuttgarts Touristikchef Armin Dellnitz macht sich Sorgen wegen der sportlichen Talfahrt des VfB, der nach dem 2:6 am Montag bei Werder Bremen auf dem 17. Tabellenplatz und damit einem direkten Abstiegsrang steht. "Ein Erstligist ist ein starker Botschafter, der den Namen der Stadt mit dem Sport verbindet und für Sympathien sorgt. Dieser starke Markenbotschafter wäre bei einem Abstieg geschwächt", sagte Dellnitz der Zeitung. Zudem kämen bei Heimspielen in der 2. Liga weniger Tages- und Übernachtungsgäste in die Stadt.

Die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart sieht ebenfalls die Bedeutung des VfB für die lokale und regionale Wirtschaft. Mit einem Bundesligisten fließe Kaufkraft zu, von der viele Unternehmen profitierten, sagte Hauptgeschäftsführer Andreas Richter.

Rathauschef Kuhn hofft allerdings noch auf den Klassenverbleib des VfB. "Es sind noch sechs Punkte zu holen. Ich drücke dem Team die Daumen, jetzt das Ruder noch rumzureißen", erklärte er.