Notizen vom 6. Oktober 2015

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Austausch mit Schweden

Stuttgart - Staatsrätin Gisela Erler (Grüne) will sich in Schweden über den Umgang des skandinavischen Landes mit Flüchtlingen informieren. Das teilte das Staatsministerium in Stuttgart gestern mit. Schweden nimmt im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl die meisten Flüchtlinge in Europa auf. Bei ihrer dreitägigen Reise will Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, erfahren, wie das Land diese Leistung organisiere und Staat und Bürger bei der Integration der Neuankömmlinge zusammenarbeiteten. Frau wurde erstochen

Heilbronn - Die in der vergangenen Woche in Heilbronn getötete Frau ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die 39-Jährige sei erstochen worden, teilte die Polizei nach einer Obduktion mit. Die Fahnder gehen nach bisherigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten. Die Frau war von einer Polizeistreife am Freitag im Bereich eines Mehrfamilienhauses gefunden worden. Sie starb wenig später an ihren Verletzungen. Nagel ist neuer Leiter

Stuttgart - Das geschichtsträchtige Gefängnis Stammheim hat einen neuen Leiter: Der 49 Jahre alte Matthias Nagel steht nun an der Spitze der Anstalt, die durch die Inhaftierung führender Terroristen der Rote Armee Fraktion bekanntgeworden ist. Er löst Regina Grimm ab, die neun Jahre lang das Gefängnis geleitet hatte, wie das Justizministerium gestern mitteilte. Nagel, der schon in fünf Gefängnissen im Land die Verantwortung hatte, stammt aus Geislingen an der Steige. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. Das Gefängnis in Stuttgart-Stammheim wurde Anfang der 1960er Jahre gebaut. In der größten Untersuchungshafteinrichtung Baden-Württembergs sitzen rund 600 Häftlinge ein. Derzeit entsteht ein neues Haftgebäude, das 2016 in Betrieb geht. Schwerverletzte bei Unfall

Esslingen - Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 8 bei Esslingen sind gestern zwei Menschen schwer verletzt worden. Ein 25-Jähriger war mit seinem Wagen auf das Auto seines Vordermanns geprallt und hatte dies gegen die Leitplanke geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Sein eigener Wagen überschlug sich und kam erst rund 150 Meter weiter auf dem Dach zum Liegen. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der 25-Jährige übermüdet war. Der Schaden liegt bei rund 17 000 Euro. Während der mehr als zwei Stunden dauernden Bergungsarbeiten waren zwei der drei Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe gesperrt. Der Verkehr staute sich auf bis zu 17 Kilometern Länge.