NOTIZEN vom 24. Dezember

SWP 24.12.2012

Ermittlungen gegen OB

Ludwigsburg - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen den Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde. Anlass seien Presseveröffentlichungen, nach denen Spec zugegeben hatte, vor einem Jahr mit seinem Auto nach Konstanz gefahren zu sein, obwohl ihm damals die Fahrerlaubnis wegen zu schnellen Fahrens entzogen worden war. Bei der Fahrt soll es zu einem Auffahrunfall gekommen sein. Nach dem Unfall seien nur die Angaben zu seiner Person aufgenommen worden. Spec hatte schriftlich sein Verhalten bedauert und betont, dass Fahren ohne Führerschein nicht zu entschuldigen sei.

Spenden für die Löwen

Heidelberg - Nicht zum Affen, aber zum Löwen hat sich der Direktor des Heidelberger Zoos gemacht. In einem Löwenkostüm sammelte Klaus Wünnemann am Samstag in der Innenstadt Spenden für ein neues Löwengehege. Wünnemann wurde von Zoomitarbeitern unterstützt, die ebenfalls Tierkostüme trugen - sie waren als Tiger, Hase, Känguru oder Elefant verkleidet. Der Gehegeneubau soll im Herbst 2013 für 1,5 Millionen Euro gebaut werden, sagte Wünnemann. Ziel sei, ein Drittel der Kosten für das Vorhaben über Spenden zu finanzieren. Weitere Teile übernehmen die Stadt und der Zoo.

14-Jährige im Vollrausch

Sigmaringen - Bei einer Party zur Feier des Ferienbeginns hat eine 14-Jährige dermaßen viel Alkohol getrunken, dass sie in der Jugendpsychiatrie landete. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde sie am Freitag in Sigmaringen aufgegriffen. Im Krankenhaus seien bei der 14-Jährigen mehr als zwei Promille Alkohol im Blut festgestellt worden. Das Mädchen kam in die Jugendpsychiatrie. Vier betrunkene Jugendliche, die weniger hohe Alkoholwerte hatten, wurden von den Eltern abgeholt. Getrunken hatten alle Glühwein, von Erwachsenen sei ihnen auch Sekt und Wodka angeboten worden, sagten sie.

Wurst-Alarm am Bahnhof

Mannheim - Wegen Wurst, Kartoffelsalat und Lebkuchen hat die Polizei den Vorplatz des Mannheimer Hauptbahnhofs am Samstag abgesperrt. Spezialisten untersuchten ein verdächtiges Päckchen auf Sprengstoff und fanden die Esswaren darin, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Für die Dauer des Einsatzes wurden Straßenbahnen umgeleitet. Der Zugverkehr am Bahnhof war nach Polizeiangaben nicht eingeschränkt. Vermutlich wird sich der Besitzer des Päckchens nicht melden: Wegen "seiner Dusseligkeit" müsste er zahlen. "Bei der Aktion ist ein vier- bis fünfstelliger Betrag angefallen", sagte ein Polizeisprecher.

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