Notizen vom 23. März 2016

SWP 23.03.2016

Brand in Flüchtlingsheim

Mannheim - Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Mannheim sind sechs Menschen verletzt worden. Das Feuer war in einem unbewohnten Zimmer ausgebrochen. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Kinderbett vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Es wird wegen Brandstiftung ermittelt. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma konnten das Feuer löschen. Vier von ihnen sowie eine 32 Jahre alte Bewohnerin und ihr Kleinkind kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Munition im Auto

Aichstetten - Zollbeamte haben 25 Schuss Munition im Auto eines Reisenden entdeckt. Der Fahrer war auf der Autobahn 96 in Höhe der Rastanlage Aichstetten (Kreis Ravensburg) überprüft worden. Die Neun-Millimeter-Patronen lagen in einem Stauraum unter der Mittelarmlehne. Eine waffenrechtliche Erlaubnis konnte der 31-Jährige bei der Kontrolle nicht vorweisen. Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und stellten die Munition sicher. Zudem musste der Beschuldigte 300 Euro Sicherheit für die zu erwartende Strafe zahlen.

Streik im Busverkehr

Pforzheim - Die Gewerkschaft Verdi will die Mitarbeiter des Pforzheimer Nahverkehrs zur Urabstimmung aufrufen. Grund sei, dass die Gespräche über einen Sozialplan für die Mitarbeiter des vor der Schließung stehenden Betriebes nicht vorangekommen seien, teilte Verdi-Verhandlungsführer Rüdiger Steinke mit. Sollten mehr als 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder zustimmen, seien unbefristete Streiks möglich. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist die Neuvergabe des öffentlichen Personennahverkehrs in Pforzheim: Danach soll von 2017 an für zehn Jahre die Bahn-Tochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS) den Busverkehr fahren.

Bombe in Freiburg

Freiburg - Bauarbeiter haben bei Baggerarbeiten in Freiburg eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt. Die Bombe habe einen mechanischen Zünder und werde voraussichtlich in den nächsten Tagen am Fundort entschärft, teilte die Polizei gestern mit. Dafür müssen die Menschen in einem Umkreis von 300 Metern ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Sie soll heute Nachmittag entschärft werden. Bis dahin bleibt der Bereich im bewohnten Stadtteil Stühlingen abgesperrt.

Drogendealer gefasst

Villingen-Schwenningen - Die Polizei hat zwei mutmaßliche Anabolika-Dealer gefasst. In den Wohnungen der 32 und 33 Jahre alten Verdächtigen bei Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) fand sie laut eigenen Angaben mehrere hundert Ampullen Testosteron-Präparate, große Mengen von Medikamenten und 160 Gramm Haschisch. Alles zusammen sei rund 100 000 Euro wert, hieß es. Die zwei Männer sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen die Lieferanten eines weiteren Doping-Händlers gewesen sein, den die Polizei Mitte Februar festgenommen hatte und der seitdem inhaftiert ist.

Zu Schlägerei gerufen

Heilbronn - Eine angebliche Massenschlägerei hat am Dienstag in einem Asylbewerberheim in Heilbronn die Polizei auf den Plan gerufen. Am Vormittag war die Meldung eingegangen, dass 20 Bewohner verschiedener Herkunft teils mit Eisenstangen und Holzprügeln aufeinander einschlagen, wie die Polizei mitteilte. Als die Beamten in der Unterkunft eintrafen, waren alle mutmaßlichen Beteiligten aber wieder auf ihren Zimmern. Die Polizisten beschlagnahmten drei Eisenstangen und zwei Tischbeine. Verletzt worden war offenbar niemand. Es erstattete auch niemand Anzeige.

Brand in Wohnhaus

Singen - Ein Feuer in einem Wohnhaus in Singen (Landkreis Konstanz) hat am Montag einen Schaden in Höhe von rund 370 000 Euro verursacht. Der Brand war in einer ans Haus angebauten Garage ausgebrochen - womöglich durch einen technischen Defekt an einer Autobatterie oder dem Ladegerät, wie die Polizei mitteilte. Ein Bewohner hatte die Batterie zum Laden angeschlossen, kurz darauf brach das Feuer aus und griff zunächst auf Auto und Garage und wenig später auch auf das Wohnhaus über. 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, verletzt wurde niemand.