Notizen vom 12. Juli 2014

SWP 12.07.2014

Erfolg für Internetfahnder

Stuttgart - Wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern sind 80 Internet-Nutzer angezeigt worden. Fahnder hatten sich als zwölfjährige Mädchen ausgegeben, teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit. Die Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 60 Jahren hätten innerhalb kürzester Zeit Kontakt zu dem vermeintlichen Mädchen im Chat aufgenommen. Die Männer hätten dann strafbare, eindeutig sexuell anstößige Absichten geäußert und die vor ihrer Webcam umgesetzt, berichteten die Ermittler.

Leiche im Elsass gefunden

Elzach - Zwei Wochen nach einem tödlichen Ehestreit in Elzach bei Freiburg ist eine Leiche in einem Wald im benachbarten Elsass gefunden worden. Bei der Toten handelt es sich wahrscheinlich um die 42-Jährige, die von ihrem Mann Ende Juni nach einem Streit erstochen worden ist, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Nach dem Geständnis des 56-Jährigen suchten die Ermittler in den letzten Tagen intensiv nach der Leiche.

Ermittlungen eingestellt

Oberndorf - Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Waffenhersteller Heckler & Koch in Oberndorf wegen illegaler Lieferung von G-36-Gewehren nach Libyen eingestellt. Es seien keine Einzelheiten ermittelbar gewesen, die für eine Anklageerhebung ausreichten, hieß es. Unstrittig sei, dass die in Libyen entdeckten Waffen 2003 im Beschussamt in Ulm geprüft worden seien. Es sei aber unklar, wie die Waffen nach Libyen gelangten. Ermittlungen wegen Waffenlieferungen in Unruheprovinzen nach Mexiko dauerten noch an.

Keine Neuansteckungen

Heidenheim - Der Q-Fieber-Ausbruch im Kreis Heidenheim ist gestoppt worden. Seit einigen Tagen habe es keine Neuerkrankungen mehr gegeben, teilte gestern das Landratsamt Heidenheim mit. Etwa 180 Menschen waren in den vergangenen zwei Wochen betroffen. Q-Fieber mit seinen typischen Grippesymptomen wird durch Tiere oder deren Ausscheidungen auf Menschen übertragen.