Notizen vom 11. Januar 2016

SWP 11.01.2016

Millionen für Überlingen

Überlingen - Überlingen am Bodensee kann für die Landesgartenschau 2020 fünf Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Natur in Stadt und Land" ausgeben. Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) übergab gestern den Bewilligungsbescheid, wie sein Ministerium mitteilte. Fünf Millionen Euro sind der Maximalbetrag, mit dem das Land Planung und Bau von Grün- und Erholungsflächen für eine Landesgartenschau fördert.

"Obergrenze erreicht"

Stuttgart - Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) hat sich dafür ausgesprochen, in Deutschland keine weiteren Flüchtlinge aufzunehmen. Es müsse eine Obergrenze geben, die nicht "abstrakt am Reißbrett erfunden" werde, sondern die tatsächliche Aufnahmekapazität der Kommunen widerspiegle, sagte Alfa-Landesvorsitzender Bernd Kölmel gestern auf dem Landesparteitag in Stuttgart. Diese Obergrenze sei erreicht. Die Partei Alfa hatte sich im vergangenen Jahr von der rechtskonservativen AfD abgespalten.

Verletzte und Festnahmen

Ellwangen - Bei Streitereien und Schlägereien unter Bewohnern der Flüchtlings-Erstaufnahme in Ellwangen (Ostalbkreis) hat es erneut Verletzte und Festnahmen gegeben. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatten drei Männer am Samstagabend zunächst eine Gruppe Frauen bedrängt und deren Begleiter mit einer Flasche am Kopf verletzt. Sie flüchteten, konnten aber wenig später gefasst werden. Im Laufe des Abends kam es dann laut Polizei zu weiteren Auseinandersetzungen, bei denen zwei weitere Bewohner verletzt wurden. Erneut nahm die Polizei drei Männer fest. 17 Streifen waren im Einsatz, um die Lage zu beruhigen.

Bewaffneter Überfall

Freiburg - Ein bewaffneter Mann hat ein Kaffeehaus in Freiburg überfallen und ist mit einem vierstelligen Betrag geflüchtet. Der Täter betrat am Samstagabend die bereits geschlossene Filiale und bedrohte einen Mitarbeiter mit einer Waffe, wie die Polizei gestern mitteilte. Nachdem der Angestellte ihm das Geld gegeben hatte, floh der Mann zu Fuß.

Endstation Kirchentreppe

Murg - Die Autofahrt einer betrunkenen Frau ist am Samstagabend in Murg (Waldshut) auf einer Kirchentreppe zu Ende gegangen. Die 45-Jährige war vor der Kirche falsch abgebogen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Statt auf eine Straße fuhr sie bergab die Treppe hinunter und blieb dort mit ihrem Auto hängen. Verletzt wurde sie dabei nicht.