Anschlag Noch keine Verdächtigen nach Granaten-Wurf auf Flüchtlingsheim

Ein Modell der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien wird am 29.01.2016 in Villingen-Schwenningen während einer Pressekonferenz gezeigt. Unbekannte hatten eine Handgranate dieser Bauart über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft geworfen.
Ein Modell der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien wird am 29.01.2016 in Villingen-Schwenningen während einer Pressekonferenz gezeigt. Unbekannte hatten eine Handgranate dieser Bauart über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft geworfen. © Foto: Patrick Seeger/dpa
Villingen-Schwenningen / DPA 29.01.2016
Nach dem Anschlag mit einer Handgranate auf eine Flüchtlingsunterkunft hat die Polizei noch keinekonkreten Hinweise auf mögliche Täter.
„Es gibt im Moment noch keinen Tatverdacht gegen eine Gruppe oder Person“, sagte der Leiter der neu gebildeten Sonderkommission „Container“, Rolf Straub, am Freitag in Villingen-Schwenningen. Befragungen in der Nachbarschaft der Asylbewerberunterkunft hätten allerdings den einen oder anderen Hinweis erbracht, der nun geprüft werde.

Die möglicherweise scharfe Handgranate war in der Nacht zum Freitag über einen Zaun auf das Gelände der Erstaufnahmestelle im Schwarzwald-Baar-Kreis geworfen worden. Die mit Sprengstoff gefüllte Granate explodierte jedoch nicht. Bislang ist es nach Angaben der Staatsanwaltschaft Konstanz noch unklar, ob ein Zünder verbaut war oder nicht. Menschen kamen nicht zu Schaden. In der Unterkunft leben nach Auskunft des Regierungspräsidiums Freiburg 104 Flüchtlinge aus mehreren Ländern.
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