Stuttgart Noch keine Einigung bei Tarifverhandlungen der Spediteure

dpa 23.03.2016

Die Spediteure hatten bei dem Treffen am Dienstag ihren Angestellten einen zweijährigen Tarifvertrag angeboten. Darin enthalten waren 1,8 Prozent mehr Geld im ersten Jahr und 1,5 Prozent Lohnsteigerung im zweiten. Der ASVL bezeichnete dies unter anderem wegen der geringen Inflation als ein "faires Angebot".

Verdi fordert aber weiterhin fünf Prozent mehr Geld und eine Vertragslaufzeit von nur zwölf Monaten. Auch will die Gewerkschaft monatlich 50 Euro mehr Lohn für die Abzubildenden - der AVSL biete aber nur 20 Euro. Am 6. April treffen sich Gewerkschaft und Spediteure zur zweiten Verhandlungsrunde in Stuttgart. Der AVSL hat laut eigenen Angaben 460 Mitglieder im Südwesten. Verdi zufolge arbeiten in Baden-Württemberg rund 120 000 Menschen in der Logistik- und Speditionsbranche.