Die Gewerkschaft berief sich dabei auf vom Bundesverwaltungsgericht beschriebene Kriterien für eine Sonntagsöffnung, nach denen der Anlass mehr Menschen locken muss als die Ladenöffnung an sich. Heißt: Bei beliebten Stadtfesten oder Stadtteilfesten soll es möglich sein, Geschäfte zu öffnen. Beim geplanten "Goldenen Oktober" in der Innenstadt jedoch werde ein Fest erfunden, um Läden zu öffnen.

Derzeit haben Händler dort nur im Rahmen einer langen Einkaufsnacht die Möglichkeit, am Wochenende zusätzliche Geschäfte zu machen. Einzelne Händler verbuchten bei der jüngsten Einkaufsnacht nach CIS-Angaben allein aufgrund der längeren Öffnungszeiten 20 bis 25 Prozent mehr Umsatz.