Glätte Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte bei Glätte im Südwesten

Stuttgart / dpa 31.01.2017

Ein Toter, mehrere Verletzte und Lawinen: Glätte und Böen haben am Montag im Land zu Unfällen und Behinderungen geführt. Vielerorts rutschten Fußgänger und Radfahrer auf spiegelglatten Wegen aus. Das Innenministerium warnte per Twitter und Nachrichten-App Nina vor Glätte und Sturm. „Bei den Leitstellen von Polizei und Rettungsdienst gingen die Unfallmeldungen teilweise im Minutentakt ein“, teilte die Polizei in Offenburg mit. Die Kollegen in Heilbronn registrierten allein zwischen 7 und 9.30 Uhr insgesamt mehr als 170 Unfälle. 

Bei Königheim (Main-Tauber-Kreis) rutschte ein Auto in den Gegenverkehr, ein Mann starb, ein weiterer wurde verletzt. Bei einem Unfall bei Sindringen (Hohenlohekreis) wurde ein Fahrer eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Nahe Achern bei Offenburg verletzte sich ein Radfahrer bei einem Sturz schwer. Glück hatte bei Knittlingen (Enzkreis) ein 34-Jähriger: Er war von der Straße abgekommen und mit seinem Lieferwagen auf einem zugefrorenen See gelandet. Er konnte sich dank auf der ausreichend dicken Eisschicht unverletzt in Sicherheit bringen.

Im Wehratal (Schwarzwald) berichtete die Bergwacht vom Abgang kleiner Lawinen. Niemand sei verletzt worden, allerdings wurde eine Straße teilweise verschüttet. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Unwetter und vor Sturmböen im Schwarzwald und Allgäu.