Prozess in Mosbach Mann soll Bekannten getötet haben

Mosbach / lsw 23.07.2018

Wegen Totschlags muss sich ein 55 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Mosbach verantworten. Er soll einen Bekannten angegriffen und tödlich verletzt haben, nachdem dieser im Februar 2013 in das Haus des Angeklagten in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) eingebrochen war. Laut Anklageschrift hatte das spätere Opfer aus dem Eigentum des Angeklagten unter anderem die Hetzschrift „Mein Kampf“ von Adolf Hitler und einen Beutel voller Orden gestohlen.

Der Angeklagte soll aus Zorn über den Diebstahl auf den Bekannten - er war damals 55 Jahre alt - mit einer Pistole geschossen haben. Dabei soll er ihn an Oberkörper und Kopf getroffen haben. Daraufhin sei der Einbrecher auf ein gebogenes Eisenteil gerutscht, das sich in dessen Körper bohrte. Die Leiche soll der Angeklagte auf dem Zwischenboden seiner Scheune versteckt haben. Nach langwierigen Ermittlungen nahm die Polizei den Mann im vergangenen Januar fest. Er sitzt sei 24. Januar in Untersuchungshaft. Das Landgericht hat noch einen zweiten Prozesstag für den 13. August vorgesehen.

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