Die Abstimmung für die Gäubahnvariante war keineswegs einstimmig: 63 Teilnehmer, darunter besonders viele nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Bürger, plädierten für diese Variante; 44 votierten für die Antragstrasse der Bahn mit einer Verlegung des geplanten Fernverkehrhalts unter die Flughafenstraße.

Insgesamt nahmen zunächst 120 Männer und Frauen am Filderdialog teil. Darunter waren 46 zufällig ausgewählte Bürger. Die größere Gruppe stellten Bürgerinitiativen, Projektpartner und Kommunalpolitik. Im Laufe des Dialogs reduzierte sich die Zahl der Teilnehmer auf 109. Einige Kritiker inszenierten ihren Abgang lautstark, darunter der OB von Leinfelden-Echterdingen, Roland Klenk (CDU), und der Stuttgarter Stadtrat und Ex-Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S 21, Hannes Rockenbauch. Klenk gab auf, weil nie klar geworden sei, welche Spielräume es noch gebe, Rockenbauch fehlten Detailinformationen zu den Trassen. lsw