In Baden-Württemberg ist ein weiteres Hilfspaket für die Südwestwirtschaft geplant. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Kretschmann am Samstag an die Kabinettsmitglieder geschickt hatte und über den am Montag mehrere Zeitungen im Südwesten berichtet hatten.

„Wir müssen mit einem wirtschaftlichen Einschnitt rechnen, der tiefer geht als der nach der globalen Finanzmarktkrise 2008“, hieß es darin. Er sehe die dringende Notwendigkeit eines stringenten und wirkungsvollen Pakets für Baden-Württemberg, um in einer zweiten Phase weiter schnelle und zielgerichtete Hilfestellungen geben zu können, schrieb der Ministerpräsident.

Hilfsprogramm soll am 19. Mai beschlossen werden

Das Hilfspaket müsse auf einer umfassenden Bestandsaufnahme fußen, weshalb entsprechende Konzepte bis zum 13. Mai eingehen sollten. „Insbesondere bitte ich darzustellen, welche Bereiche in welcher Art und welchen zeitlichen Dimensionen betroffen sind“, schrieb Kretschmann weiter. Die Eckpunkte für ein gemeinsames Hilfsprogramm sollen in der Sitzung der Haushaltskommission am 19. Mai und damit „im Lichte der Ergebnisse der Steuerschätzung“ beschlossen werden.