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Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) will den Austausch zwischen Jugendlichen und Politikern verbessern. Vom Herbst an sollen Jugendliche aus dem ganzen Land unter dem Motto "Jugend und Parlament" in Regionalkonferenzen mit Politikern über gesellschaftliche Fragen diskutieren, kündigte Wolf am Samstag beim Jugendlandtag im Stuttgarter Plenarsaal an. "Politiker vertreten das ganze Volk und sollen in seinem Namen die laufenden politischen Fragen entscheiden. Dafür brauchen wir eine Rückmeldung, gerade auch von euch Jugendlichen", sagte Wolf. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen zusammengefasst und bei einer landesweiten Veranstaltung weiter beraten und bearbeitet werden.

Damit kommt Wolf der Forderung des Landesjugendrings an Städte und Gemeinden nach, junge Leute politisch stärker zu beteiligen. An der Veranstaltungsreihe "Jugend und Parlament" arbeiten auch der Ring politischer Jugend, die Landeszentrale für politische Bildung sowie Kreise und Kommunen mit.

Der Landtagspräsident betonte vor rund 150 Teilnehmern: "Demokratie lebt vom Interesse der Jugend." Auf der anderen Seite bekämen Abgeordnete die Chance, Abläufe der parlamentarischen Demokratie besser erklären zu können. An die Jugendlichen appellierte er: "Nehmt bitte kein Blatt vor den Mund, sagt eure Meinung und stellt auch unbequeme Fragen."