Sanierung Land investiert 400 Millionen in Unikliniken

Theresia Bauer (Grüne), Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hält weitere Investitionen in den kommenden Jahren für nötig.
Theresia Bauer (Grüne), Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hält weitere Investitionen in den kommenden Jahren für nötig. © Foto: Silas Stein/dpa
Stuttgart / lsw 18.06.2018

Das Land will mit 400 Millionen Euro in den Abbau des Sanierungsstaus an den Unikliniken einsteigen. Damit sollen laut Wissenschaftsministerium Projekte an den Krankenhäusern in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm geplant und umgesetzt werden.

Die Maßnahmen haben das Wissenschafts- und Finanzministerium demnach gemeinsam mit den Krankenhäusern ausgesucht und nach Wichtigkeit sortiert. Um den Sanierungsstau an den Universitätskliniken komplett abzubauen, werden weitere Investitionen in den kommenden Jahren nötig sein, wie das Ressort von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) mitteilte. Die Pläne sollen am Dienstag (12.00 Uhr) der Öffentlichkeit in Stuttgart präsentiert werden.

Aus Sicht der Gewerkschaft Verdi ist die Investition ein Schritt in die richtige Richtung. Die Gewerkschafterin und Gesundheitsexpertin Irene Gölz verwies aber darauf, dass allein die Sanierung der Kopfklinik in Heidelberg 200 Millionen Euro verschlinge. Diese Kosten könnten nur aus den Fallpauschalen der Kassen für die Patienten finanziert und damit zu Lasten des Personals gehen oder durch Schuldenaufnahme gewuppt werden.

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