Stuttgart/Köln Kritik an Aktion zu Schlaganfällen

Stuttgart/Köln / DPA 10.05.2013

Die Organisation Lobby-Control fordert von Baden-Württemberg mehr Transparenz bei Kooperationen mit Firmen. Die Schlaganfall-Kampagne des Landes mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim sei "fragwürdig und verwirrend", so Sprecherin Christina Deckwirth. Man erkennt nicht klar, wer die Aktion finanziert. Die Kampagne in 30 Orten im Südwesten kostet 150 000 Euro. Das Land beteiligt sich nach Auskunft von Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) nicht daran, ist aber Schirmherr.

Deckwirth kritisiert, dass die Aktion Veranstaltungen einschließt, bei denen Boehringer Ingelheim wohl seine eigenen Medikamente vorstellt. "Es geht darum, die breite Öffentlichkeit zu informieren", entgegnete einer Sprecherin von Boehringer Ingelheim. Es gehe darum, was im Notfall zu tun sei. "Es werden keinerlei Produkte gezeigt oder angepriesen."

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