Stuttgart/Schaffhausen/Aargau Kretschmann besucht Schweizer Hightech-Unternehmen

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sitzt in einem Ausflugsboot in der Schweiz. Foto: Uli Regenscheidt
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sitzt in einem Ausflugsboot in der Schweiz. Foto: Uli Regenscheidt © Foto: Uli Regenscheidt
Stuttgart/Schaffhausen/Aargau / DPA 20.06.2018

Digitalisierung, Industrie 4.0 und autonome öffentliche Verkehrsmittel - darüber will sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) auf einer Schweiz-Reise am Donnerstag und Freitag informieren. Begleitet wird Kretschmann von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und dem Schweizerischen Generalkonsul in Baden-Württemberg, Ernst Steinmann.

Die Delegation aus dem Südwesten besucht in den Kantonen Schaffhausen und Aargau unter anderem einen Zulieferer für Elektroautos und fährt mit „Trapizio“. Dieser Omnibus befördert Touristen und Einwohner autonom, also ohne Fahrer, vom Zentrum der Stadt Neuhausen zum Schlössli Wörth am Rheinfallbecken und zurück.

Weitere Themen werden laut Staatsministerium das Freizügigkeitsabkommen zwischen der EU und der Schweiz sowie die Atomendlagersuche in der Schweiz sein.

Die Reise diene vor allem jedoch der „Bekräftigung der guten Zusammenarbeit im Rahmen der Hochrheinkommission“, teilte das Staatsministerium mit. Die Kommission, der drei Schweizer Kantone und die beiden Baden-württembergischen Landkreise Lörrach und Waldshut angehören, koordiniert seit 1997 Gemeinschaftsprojekte am Hochrhein.

Nicht nur wegen der gemeinsamen Projekte am Rhein ist der südliche Nachbar für Kretschmann ein wichtiger Partner: Laut Statistischem Landesamt ist die Schweiz nach den USA und Frankreich Baden-Württembergs drittgrößter Exportmarkt.

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