Stuttgart Jens Spahn sieht Heimatministerium positiv

Jens Spahn beim politischen Aschermittwoch in Thüringen. Foto: Arifoto Ug/Michael Reichel
Jens Spahn beim politischen Aschermittwoch in Thüringen. Foto: Arifoto Ug/Michael Reichel © Foto: arifoto UG
Stuttgart / DPA 15.02.2018

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn findet die geplante Erweiterung des Bundesinnenministeriums um den Bereich Heimat für nachvollziehbar. „Heimat heißt, zu Hause zu sein. Es ist gut und logisch, dass sich darum künftig der Innenminister kümmert“, sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Für Spahn, der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium ist und für einen Platz in der neuen Bundesregierung gehandelt wird, betonte: „Heimat ist da, wo ich nicht alles jeden Tag erklären muss, wo ich nicht alles neu aushandeln muss, sondern wo ich einfach sein kann, wer ich und wie ich bin und vor allem weiß, wer ich bin.“ Der geographische Ort für dieses Heimatgefühl sei „mein kleines Dorf“ im westlichen Münsterland.

Spahn ist in Ottenstein, einem kleinen Ort wenige Kilometer vor der niederländischen Grenze, aufgewachsen. Dort halte er sich immer wieder gern auf. „Das gibt Ruhe und Kraft für die große weite Welt“, sagte der Christdemokrat. Der Begriff Heimat hänge eng mit dem der Leitkultur zusammen. Heimat habe viel mit Werten, Verbindlichkeiten, Traditionen zu tun - diese sollten nicht statisch, aber trotzdem verlässlich sein.

Das Bundesinnenministerium, das beim Zustandekommen der GroKo CSU- Parteichef Horst Seehofer zufällt, soll sich künftig auch um Heimat, Bauen und Wohnen kümmern.

Jens Spahn

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