Ein ICE 4 der Bahn ist künftig als Botschafter von Baden-Württemberg unterwegs: Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn, und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, haben den Schnellzug „Baden-Württemberg“ getauft und auf die Schiene geschickt.

„Für das Land Baden-Württemberg spielt das Thema nachhaltige Mobilität eine entscheidende Rolle“, sagte Kretschmann. „Wir müssen dringend etwas gegen den Klimawandel tun und Bahnfahren gehört zum Grundbedarf einer Gesellschaft, die Mobilität neu denkt. Daher passt es gut, mit einem neuen ICE 4 namens Baden-Württemberg ins neue Jahr zu starten, in dem zugleich viel Ingenieurskunst, Präzisionsarbeit und Spitzenqualität aus Baden-Württemberg drin steckt.“

830 Sitzplätze im neuen ICE 4

Die neuen ICE-4-Züge sind das Rückgrat der DB-Fernverkehrsflotte. Alle drei Wochen stellt die Bahn derzeit einen neuen ICE4 auf die Schiene. Mit 830 Sitzplätzen bietet er rund viermal mehr Platz als ein Flugzeug und verstärkt so die Fernverkehrsflotte des Unternehmens. Bis 2026 fließen rund 8,5 Milliarden in neue oder modernisierte DB-Fernverkehrszüge. Die ICE-Flotte soll von derzeit 38 auf insgesamt 137 Züge steigen.

Ronald Pofalla: „Der ICE mit dem Namen `Baden-Württemberg´ ist ein würdiger Botschafter für das Land der Weltmarktführer und für den Innovations-Champion Baden-Württemberg. Der ICE 4 ist der modernste, rollende Botschafter, über den wir bei der DB verfügen.“

Fahrräder im ICE 4

In Baden-Württemberg wird der ICE 4 auf immer mehr Strecken eingesetzt. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember fährt er über Karlsruhe und Freiburg auch bis nach Basel, Zürich und Chur in der Schweiz. Erstmals können auch Fahrräder in einem ICE mitgenommen werden. Darüber hinaus bietet er unter anderem vier Rollstuhlstellplätzen und ein taktiles Leitsystem für barrierefreies Reisen.