Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei seinem Besuch am Freitag mit. „Mit der Integration der HKT in die HfWU entsteht eine einzigartige Hochschule für nachhaltige Entwicklung hier im Land“, teilte der Landeschef am Freitag in einer Erklärung mit. Die Entscheidung hätte „das Potenzial, ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Landes und für die Region zu werden. Kretschmann ist zugleich Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Nürtingen.

Derzeit zählt Nürtingen rund 280 Studenten der Kunst- und neuerdings auch Theatertherapie. Die HKT, so die Erklärung, habe die Integration in die staatliche HfWU selbst vorangetrieben. Ziel sei, die Qualität des Studiums zu sichern und dennoch rentabel zu bleiben. Die Gremien beider Hochschulen hätten für den Zusammenschluss die notwendigen Beschlüsse gefasst. Das Wissenschafts- und das Finanzministerium hätten den Plänen zugestimmt und werde im geplanten Nachtragshaushalt die notwendigen Weichen für den Schritt stellen. Die Integration soll mit dem Beginn des Sommersemesters 2016 wirksam werden. Schon seit längerer Zeit haben die Hochschulen auf organisatorischer Ebene zusammengearbeitet. HKT-Rektor Professor Johannes Junker erklärte: „Beide Hochschulen befürworten mit Nachdruck die Integration. Als Teil einer staatlichen Hochschule ist die Zukunft der HKT gesichert, die Studiengebühren werden entfallen und die Kunsttherapie und Theatertherapie werden durch diese Entscheidung des Landes Baden-Württemberg besonders aufgewertet.“

Die HfWU beschäftigt 125 Professoren. Über 5000 Studierende sind an vier Fakultäten in insgesamt 26 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben.