Nach Kritik von Bahnkunden wegen Verspätungen und Zugausfällen erhält die Hochrheinbahn neue und zusätzliche Schienenfahrzeuge. Zudem sollten defekte Fahrzeuge schneller repariert und Kunden besser informiert werden, teilten die Deutsche Bahn und das baden-württembergische Verkehrsministerium am Mittwoch nach gemeinsamen Gesprächen in Waldshut-Tiengen mit. Ziel sei es, den Zugverkehr auf der Strecke von Basel bis Konstanz von den nächsten Wochen an zuverlässiger und kundenfreundlicher zu machen. Dort gibt es Beschwerden, weil Züge gar nicht oder verspätet fahren.

Eingesetzt werden sollen den Angaben zufolge Wagen mit zusätzlichen Türen, um auch die Mitnahme von Fahrrädern zu erleichtern. Zudem laufen die Planungen für die Elektrifizierung der Strecke zwischen Basel und Singen sowie für den Bau zusätzlicher Haltestellen und eine Erweiterung der Gleise. Realisiert werden soll dies nach derzeitigem Stand im Zeitraum von 2025 bis 2027.

Ende Januar hatte die Bahn bestätigt, dass dieses Vorhaben voraussichtlich deutlich teurer wird als geplant. Statt ursprünglich 160 Millionen Euro werde nun mit 290 Millionen Euro Kosten gerechnet.

Pressemitteilung

Infors zum Ausbau der Hochrheinbahn