Rüsselsheim/Ingolstadt Hersteller brauchen Zeit für "freiwilligen" Rückruf

Rüsselsheim/Ingolstadt / dpa 07.05.2016

"Im Laufe des Jahres" werde man das Softwareupdate anbieten können, sagte ein Daimler-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Derzeit läuft die Abstimmung mit dem KBA zur geplanten freiwilligen Serviceaktion", sagte ein VW-Sprecher. Audi will in der zweiten Jahreshälfte starten.

Das KBA hatte nach der Abgasüberprüfung mehrerer Modelle eine "freiwillige Serviceaktion" für 630 000 Autos angekündigt. Die meisten Autos soll Daimler mit 247 000 Mercedes nachrüsten, gefolgt von VW mit 194 000 Crafter-Lieferwagen und Amarok. Bei Audi sind 65 700 Autos der Modelle Q5, A6, A8 betroffen. Hinzu kommen 33 000 Porsche-Macan und 90 000 Opel Zafira Tourer, Insignia und Cascada.

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