sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen, Uli Sckerl, am Sonntag. "Beim KKK handelt es sich nicht um einen romantischen Kapuzenclub, sondern um eine offen rassistische Vereinigung. Wir erwarten, dass die Ermittlungsbehörden dem Rechnung tragen."

LKA-Chef Schneider hatte der Nachrichtenagentur dpa über den KKK gesagt: "In Schwäbisch Hall wurde eine neue Sektion gegründet." Im vergangenen Sommer war bekanntgeworden, dass zwei Polizisten vor rund zehn Jahren Mitglieder des Klans in Schwäbisch Hall waren.

"Die Ermittlungsbehörden haben uns wiederholt gesagt, dass sich der KKK im Jahr 2002 restlos aufgelöst habe und dass es keine neue Gruppe im Lande gebe", sagte Sckerl. Alle anderslautenden Hinweise seien noch vor wenigen Tagen als gegenstandslos zurückgewiesen worden. "Und jetzt dieses Eingeständnis des LKA-Chefs Schneider. Das schafft kein Vertrauen in die Ermittlungsbehörden."