Stuttgart Grün-Schwarz: Digitalisierung im Zeitplan

Bagger sind im Einsatz. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Bagger sind im Einsatz. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © Foto: Bernd Wüstneck
Stuttgart / DPA 05.06.2018

Baden-Württembergs Landesregierung sieht sich bei der Digitalisierung im Zeitplan. Mit mehr Baggern könnte es aber an der einen oder anderen Stelle noch etwas schneller gehen, wie Minister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung seines ersten Digitalisierungsberichts in Stuttgart einräumte. Das Ziel, bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 auch den letzten Schwarzwaldhof ans schnelle Internet angeschlossen zu haben, könnte letztlich daran scheitern, dass die Baubetriebe mancherorts ausgebucht seien. „Bis 2025 schaffen wir das aber auf jeden Fall.“

AUSBAU: Von einer Milliarde Euro, die Grün-Schwarz bis 2021 für die Digitalisierung ausgeben will, fließt laut Strobl die Hälfte in den Ausbau der Infrastruktur. Laut einer Breitbandstudie sind gut 81 Prozent der Haushalte ans schnelle Internet angeschlossen, 13 Prozent haben noch keinen oder keinen wirklich schnellen Zugang.

PROJEKTE: Weitere Mittel fließen in konkrete Projekte, mit denen die Digitalisierung vorangebracht werden soll. Als Beispiel nannte Strobl das Testfeld Autonomes Fahren mit Millionenförderung. „Mobilität wird gerade noch einmal neu erfunden.“ Baden-Württemberg müsse vorn mit dabei sein. Auch würden Projekte im Gesundheitswesen gefördert, wie etwa „DocDirekt“, bei dem die telemedizinische Fernbehandlung erprobt wird, oder die App „TelePracMan“ für Patienten mit chronischen Erkrankungen. Kleine und mittlere Betriebe erhielten Hilfen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Prämien wurden ausgelobt und nach einem Ideenwettbewerb Projekte wie etwa das „Digitale Innovationsnetzwerk Handwerk 2025“ gefördert.

Ministerium zur Digitalisierung

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