Mannheim Großaufträge verhelfen deutscher ABB-Tochter zu einem Plus

Das Logo des Konzerns ABB ist am Eingang der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Das Logo des Konzerns ABB ist am Eingang der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Uwe Anspach/Archiv
dpa 24.03.2016

Das Inlandsgeschäft habe sich nur auf Vorjahresniveau bewegt, die Bestellungen aus dem Ausland zogen hingegen an. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu.

Zu dem Auftragsplus trug unter anderem der Auftrag für die Hochspannungsleitung NordLink bei. Das Projekt soll das norwegische und deutsche Stromnetz verbinden. Die 623 Kilometer lange Trasse soll 2020 in Betrieb gehen.

Entsprechend verbesserte sich der Auftragseingang für Energietechnik-Systeme um 44 Prozent. Auch die Bestellungen für Produkte für Industrieautomation und Antriebe stiegen weiter, die Umsätze in der Sparte gingen wegen eines schleppenden Jahresauftakts allerdings zurück. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) lag mit 234 Millionen Euro zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Ein Ergebnis nach Steuern veröffentlicht die deutsche ABB-Tochter nicht.