Im Stuttgarter Hauptbahnhof müssen sich die Fahrgäste von Montag an auf längere Fußwege und Gleisänderungen einstellen. Wegen des Querbahnsteigs, der für die Stuttgart-21-Arbeiten nötig ist, werden die Prellböcke aller 16 Gleise nach und nach um 120 Meter vorverlegt, wie die Bahn mitteilte. Durch die Sperrung einzelner Gleise änderten sich Ankunfts- und Abfahrtsgleise für manche Züge. Da die Arbeiten phasenweise erfolgten, seien aber nie mehr als zwei Gleise gleichzeitig gesperrt, hieß es.

Mitte Oktober soll der Querbahnsteig fertig sein, der dann zehn Jahre lang gebraucht wird. Über diesen kommen die Menschen zu den Gleisen. Zwischen Bahnhofshalle und den Gleisen entsteht das Baufeld für den neuen Tiefbahnhof.

Matthias Lieb vom Verkehrsclub VCD kritisierte, dass man bis zu 15 Minuten mehr Zeit zu und von den Bahnsteigen einplanen müsse.