Schwäbisch Gmünd Geflüchtete Jesidin: Strobl erkennt keine Versäumnisse

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg.
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. © Foto: Sebastian Gollnow/Archiv/dpa
Stuttgart/Schwäbisch Gmünd / DPA 07.09.2018

Im Fall der Jesidin, die ihrem IS-Peiniger in Schwäbisch Gmünd begegnet sein soll, hat sich Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor die Sicherheitsbehörden im Land gestellt. „Die örtliche Polizei und das Landeskriminalamt haben versucht, diese junge Frau bestmöglich zu schützen. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass da irgendetwas versäumt wurde“, sagte Strobl, der auch CDU-Bundesvize ist, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Es sind die notwendigen Fahndungsmaßnahmen nach dem mutmaßlichen Täter eingeleitet worden.“

Sorgfalt bei den Ermittlungen

Die Sicherheitsbehörden würden alles tun, um für die Sicherheit der Bürger zu sorgen - das gelte selbstverständlich auch für die Jesidinnen im Land. Er sei sicher, dass der Generalbundesanwalt in Karlsruhe dafür sorge, dass mit dem nötigem Nachdruck und der gebotenen Sorgfalt ermittelt werde. Strobl sagte, er habe angeboten, dem Innenausschuss des Landtags über die Ermittlungen zu berichten.

Jesidin begegnet IS-Peiniger

Die Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo will im Südwesten ihren IS-Peiniger wiedererkannt haben und floh deshalb zurück in den Nordirak. Sie hatte der Polizei Untätigkeit vorgeworfen und eine mangelnde Zusammenarbeit mit den deutschen Ermittlern beklagt.

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