Fellbach FDP im Südwesten verzeichnet hohen Mitgliederzuwachs

Michael Theurer, Landeschef der FDP in Baden-Württemberg. Foto: Felix Kästle/Archiv
Michael Theurer, Landeschef der FDP in Baden-Württemberg. Foto: Felix Kästle/Archiv © Foto: Felix Kästle
DPA 05.01.2018

Die FDP in Baden-Württemberg hat 2017 einen nach eigenen Angaben überdurchschnittlich hohen Mitgliederzuwachs verzeichnet - vor allem auch nach der Bundestagswahl. Im vergangenen Jahr seien rund 900 Menschen in die Landes-FDP eingetreten, sagte FDP-Sprecher Marius Livschütz am Freitag auf dem Landesparteitag in Fellbach bei Stuttgart. Allein nach der Bundestagswahl im September traten bis Jahresende demnach 270 Mitglieder ein. Das sind den Angaben nach mehr als dreimal so viele wie im ganzen Vorjahr.

Auch das Jamaika-Aus habe zu vermehrten Neueintritten geführt, sagte der Sprecher. Zu wie vielen genau, konnte er aber nicht sagen. Damit komme die FDP in Baden-Württemberg derzeit auf 7300 Mitglieder.

Auch deutschlandweit verzeichnete die FDP einen hohen Mitgliederzuwachs. 2017 stieg die Zahl der Mitglieder den Angaben zufolge von knapp 54 000 auf 63 050 Mitglieder. Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen hatte die FDP in Umfragen leicht verloren. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ kommen die Liberalen auf 9 Prozent, bei der Bundestagswahl erreichten sie 10,7 Prozent.

Bei der Bundestagswahl hatte die Partei im Südwesten mit 12,7 Prozent das bundesweit nach Nordrhein-Westfalen und vor Schleswig-Holstein zweitbeste Ergebnis eingefahren. Die FDP Baden-Württemberg ist im Bundestag mit zwölf Abgeordneten vertreten.

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