Stuttgart Erneut weniger Übertritte auf das Gymnasium

Stuttgart / DPA 26.01.2016
Der Anteil der Schüler, die nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln, ist im zweiten Jahr in Folge leicht gesunken.

Auch bei Werkreal- und Hauptschulen sowie bei den Realschulen ging die sogenannte Übergangsquote weiter zurück, wie das Kultusministerium und das Statistische Landesamt am Montag mitteilten. Nur der Anteil der Schüler, die nach der vierten Klasse auf eine Gemeinschaftsschule wechseln, zog an.

Zu Schuljahresbeginn 2015/16 wechselten der Statistik zufolge 43,4 Prozent (-0,5 Punkte) der Grundschüler aufs Gymnasium, 33,8 Prozent (-0,9) wählten die Realschule. Auf eine Gemeinschaftsschule gingen 13,3 Prozent (+3,0), nur noch 7,2 Prozent der Schüler wechselten (-2,1) auf eine Werkreal-/Hauptschule.

Eltern bekommen vor dem Übergang auf eine weiterführende Schule zwar weiterhin eine Empfehlung, auf welche Schulart ihr Kind gehen sollte - sie müssen sich daran aber nicht halten. Mit knapp 47 Prozent hatte fast jedes zweite Kind zum Schuljahresbeginn eine Empfehlung für das Gymnasium in der Tasche. Wohin die Schulkinder am Ende wechseln, unterscheidet sich laut Statistik aber auch regional sehr stark. In Heidelberg gingen zum Beispiel mehr als zwei Drittel nach der Grundschule an ein Gymnasium, im Landkreis Waldshut war es hingegen nicht einmal ein Drittel der Kinder.

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