Wegen Drohschreiben gegen Moscheen, Parteizentralen, Medien und andere Einrichtungen liefen in vier Bundesländern Durchsuchungen. Insgesamt gab es Aktionen in sieben Objekten in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt, teilten die Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch mit. In Baden-Württemberg wurden zwei Objekte durchsucht, eines davon in der Region Stuttgart und eines im Landkreis Sigmaringen.

Grund sind Drohschreiben vom Juli

Anlass dieser Durchsuchungsaktion seien Ermittlungsverfahren gegen die Urheber von insgesamt 23 Drohschreiben, die im Juli bundesweit verschickt worden waren. Darin wurde unter anderem mit Sprengstoffanschlägen gedroht.

Betroffen waren den Angaben nach unter anderem Ankerzentren in Bayern, islamische Zentren, Moscheen, Parteizentralen und Presse- und Medienagenturen. Unterzeichnet waren die Drohschreiben mit „Volksfront“, „Combat 18“ oder „Blood and Honour“. Beteiligt waren an den Durchsuchungen rund 120 Beamte, sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamts auf Anfrage.

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