Erfurt Drei Sieger bei "Jugend forscht"

Erfurt / LSW 21.05.2012

Junge Tüftler aus Baden-Württemberg haben beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" besonders gut abgeschnitten: Drei der zehn Gewinner kommen aus dem Land, teilten die Organisatoren am Sonntag mit. Den Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielten Jan Rapp (19) und Timo Schmetzer (17) aus Ostfildern (Kreis Esslingen). Die beiden entwickelten ein softwarebasiertes System, mit dem sich ein Ball auf einer viereckigen Platte balancieren lässt, ohne herunterzufallen.

Beim Fachgebiet Arbeitswelt gewannen die Auszubildenden Urs Fabian Machtolf (18, Ispringen), Stefanie Braun (18, Neulingen) und Artur Bühler (20, Ispringen) aus dem Enzkreis mit einem Gerät, das die Bewegungen eines Pferderückens simuliert. Es könnte beispielsweise bei einer Reittherapie für Kindern mit Behinderungen genutzt werden. Der 19-jährige Alexander Emhart aus Riedlingen (Kreis Biberach) gewann im Fachgebiet Chemie mit einem elektrochemischen Verfahren zur Abtrennung von Wasserstoff.